R H E I N L A N D P O K A L

3. Runde

Eine Klasse Leistung des Kaptens

Sonntag, 6. Dezember 2015 

 

FSG Osterspai 

-  

TuS Fischbacherhütte                               1 : 6   (0 : 1)

 

Eine durchaus hohe Niederlage und dennoch alle (Trainer, Spieler und Zuschauer) mit den gezeigten Leistungen zufrieden – wie kann das sein? Die Antwort ist ganz einfach: Die FSG ging voll konzentriert und überaus motiviert in das Spiel gegen den Rheinlandligisten und forderte dem klassenhöheren Gegner zumindest in der ersten Hälfte alles ab.

 

Vor allem war bei uns hohe Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und eine absolute mannschaftliche Geschlossenheit zu bewundern. Es bedurfte seitens des Gastes schon eines grandiosen Angriffes, um die Deckung der Einheimischen erstmals zu knacken. Dabei schlenzte die angreifende Mittelfeldspielerin den Ball aus vollem Lauf über unsere Deckung und die durchgestartete Stürmerin verwertete diese Gelegenheit eiskalt – ein Treffer der (fast) nicht zu verteidigen ist und den man auch in höheren Ligen nicht oft bewundern kann.

 

Ansonsten fand Fischbacherhütte immer wieder ihren Meister in unserer von Yvette großartig organisierten und sehr gut gestaffelten Hintermannschaft. Dabei verschanzten wir uns aber nicht, sondern suchten nach Ballgewinn sofort unsere Chance zu Gegenangriffen, bei denen sich vor allem Kim immer wieder stark in Szene setzte. Bei etwas mehr Schussglück hätte hier der Ausgleich fallen können. Am nächsten kamen wir dem Torerfolg, als ein Schlenzer von Leslie die zu weit vor dem Tor stehende Gästetorhüterin gerade noch so mit den Fingerspitzen wegwischen konnte.

 

Das knappe 0:1 zur Halbzeit machte allen Hoffnung. Positive Energie war in der Kabine förmlich zu spüren.

 

Nach 60 Minuten dann wieder ein großartig vorgetragener Angriff Fischbacherhüttes. Ein Traumpass, millimetergenau in die Schnittstelle unserer Abwehr, erlief sich eine optimal gestartete Gästestürmerin, umkurvte unsere Keeperin Petra, die fast den Ball noch erwischte und schob eiskalt ein. Warum der Rheinlandligist schließlich doch ein so eindeutiges und standesgemäßes 1:6 erspielte? Die Gäste nutzten fortan gnadenlos ihre Chancen aus. Nicht die kleinste Möglichkeit wurde von der höherklassigen Mannschaft liegengelassen und offenbarte den „kleinen Unterschied“ zwischen beiden Ligen.

 

Aber gerade deshalb war die Einstellung des Heimteams bewundernswert, das nie aufgab und immer um eine Ergebniskorrektur bemüht war. Diese gelang dann Sonja hochverdient zum zwischenzeitlichen Stand von 1:5. Alles in allem ist der Sieg des Rheinlandligisten um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Beide Trainer des Gastes zeigten sich nach dem Spiel beeindruckt von unserer Leistung und können unseren Tabellenstand in der Bezirksliga nicht nachvollziehen.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Leslie Facklam, Wanda Walkowiak, Jojo Klein, Lea Walenta, Sonja Heinz, Denise Dupont, Kim Fuhr, Yvette Fox, Lisa Bohner, Kathy Hewel, Angie Vollmuth,und Janina Theis.

2. Runde

Einen sehr gutes Spiel krönte Lea mit dem Tor zum 3:1

Sonntag, 4. Oktober 2015 

 

FSG Osterspai 

-  

FC Horchheim                                            4 : 2   (1 : 1)

 

Es war heute nicht alles das Gelbe vom Ei, aber: Eine nur überschaubare Leistungssteigerung, vor allem in der zweiten Halbzeit, genügte, um unseren heutigen Gegner in die Schranken zu weisen. Einen Gegner, der in der Meisterschaft „ihrer“ Bezirksliga Mitte immerhin den FC Urbar in der vergangenen Woche mit 3:1 bezwang. Gegen den gleichen Gegner verloren wir in der Vorbereitung noch mit 1:3.

 

Warum unser Gast eine so gute Rolle in der „Mitte“ spielt, zeigten sie vor allem in der ersten Hälfte mehrmals. Aus einer gut formierten Abwehr heraus kamen sie immer wieder mit schnellen, gut vorgetragenen Angriffen vor unser Tor. So bereits in der 5. Spielminute, in der sie über die linke Außenbahn vorstießen und ein Querpass die in der Mitte völlig frei stehende Goalgetterin Horchheims, Lisa Mitcherling, erreichte, die sich diese Chance zur Führung nicht entgehen ließ.

 

Die FSG berappelte sich nach dem frühen Rückstand und versuchte, ihr Spiel zu finden. Zunächst waren unsere Zuspiele dabei noch zu ungenau, die Zweikämpfe zu zaghaft. Wir machten es dem Gegner teilweise sehr einfach. Dann aber erreichte doch einmal ein gut getimter Pass Sonja auf der linken Seite. Sonja zog zielstrebig auf die Torauslinie, passte stramm nach innen, wo Kim wenig Mühe hatte, die Kugel in der 29. Minute zum Ausgleich ins Netz zu befördern.

 

In der 35. Minute hatten wir dann durch einen Handelfmeter die Chance, in Führung zu gehen. Leider machte uns der gegnerische Keeper einen Strich durch die Rechnung. Bis zur Pause verlief das Spiel dann mit leichter Überlegenheit zugunsten unserer Gäste, aber immerhin schafften wir es, weitere Tore für die Gäste zu verhindern.

 

In der zweiten Hälfte begann das Team dann deutlich entschlossener. Endlich einmal wurde der Gegner vernünftig angelaufen, kamen die Pässe noch nicht perfekt, aber deutlich besser an. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Lisa mit einem linken Volley das ersehnte 2:1.

 

Was dann folgte, war nichts für schwache Nerven. Eine Steigerung, nicht überwältigend aber immerhin sichtbar, brachte uns zwar immer größere Spielanteile, unterbrach aber nicht die Vorstöße des Gegners. Wie schnell fällt in einer solchen Phase ein dummer Gegentreffer, der ein Spiel kippt? Pure Erleichterung daher beim FSG-Anhang, als Lea Walenta in der 72. Minute endlich nach einem Eckball den Ball zum 3:1 über die Linie drücken konnte.

 

Vier Minuten vor Ende der Spielzeit erneute ein Elfmeter für uns – Kim wurde im Strafraum nach einem sehenswerten Konter zu Fall gebracht. Diesmal schnappte sich Lisa das Spielgerät und verwandelte zum nun alle Nerven beruhigenden 4:1. Ein weiterer Handelfmeter in der Neunzigsten, diesmal für die Koblenzer diente nur noch zur Ergebniskorrektur.

 

Fazit: Gegen Bezirksligisten – sowohl solche, die in der Mitte spielen, als auch solche, die in der eigenen Liga jede Woche unsere Gegner sind – muss sich die FSG nicht verstecken. Wenn sie es aber tut und die Konkurrenz zum Spielen einlädt, geht dies gewaltig nach hinten los. Wohlgemerkt: eine kleine Leistungssteigerung nach der ersten Halbzeit (1:1) reichte für 45 Minuten, in denen einem Gegentreffer drei eigene Tore entgegenstanden. Mit einer ordentlichen bis großen Leistungssteigerung, durchaus möglich nach einer durchwachsenen ersten Hälfte, würde man in der Liga derzeit sicher nicht da stehen, wo die FSG sich derzeit tummelt. Trainer und interessierte Zuschauer jedenfalls erwarten ganz klar, dass das Niveau der zweiten 45 Minuten für die Zukunft zum Mindestmaß wird.

 

Es spielten: Janine Dupont, Lenny Schreiner, Angie Vollmuth, Yvette Fox, Wanda Walkowiak, Lisa Bohner, Lea Walenta, Annika Heymann, Sonja Heinz, Kim Fuhr, Leslie Facklam, Carla Schmidt, Kathy Hewel und Ute Lisges.

1. Runde

Kim hatte heute Ihre treffsicheren Stiefel an

Sonntag, 30. August 2015 

 

FSG Osterspai 

-  

SV Niederwerth                                          5 : 0   (2 : 0)

 

Vorweg: Es wurde nicht die erwartend spannende Begegnung innerhalb der Sportwoche des TuS Miehlen. Niederwerth hatte personelle Probleme und reiste mit lediglich 12 Spielerinnen an. Bei uns hingegen waren 17 Spielerinnen einsatzbereit. Der Trainer hatte also selbst bei den 11 in die Partie Startenden aufgrund einer auch spielerisch super besetzten Einwechselbank die „Qual der Wahl“.

 

Unter diesen Gegebenheiten wollte man den Gegner bei gut 33 Grad pausenlos beschäftigen, den Ball laufen lassen und früh eine Führung erzielen. Doch bis zur „Trinkpause“ nach 20 Minuten spielten wir zwar schnell, doch mit langen Bällen noch viel zu überhastet und dadurch ungenau. Niederwerth war auf seine blitzschnelle linke Sturmspitze Vanessa Klöckner angewiesen, die das ein oder andere mal unsere Hintermannschaft zu äußerster Wachsamkeit zwang.

 

Die Trinkpause tat uns sichtlich gut. Noch einmal wurde auf das Ziel vor dem Spiel und die beiden letzten Trainingseinheiten hingewiesen. In der Folge bekamen wir das Spiel voll in den Griff. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gäste. Scheiterte Kim in der 27 Minute noch knapp am Keeper, erzielte sie zwei Minuten später aus fast der gleichen Position nach wunderschönem Diagonalpass von Sonja das 1:0.

 

Während Niederwerth in der Folge in Sachen Angriffs nichts mehr Gefährliches zustande brachte, schalteten und walteten Annika und Lisa Bohner im Mittelfeld jetzt wie sie wollten und setzten wiederholt unsere beiden Sturmspitzen in Szene. Ein super Pass auf Sonja, ein kurzer Schlenker und aus 20 Metern schlug das Spielgerät in der 36. zur 2:0 Pausenführung ein – Sonjas erster Treffer im ersten Pflichtspiel für ihren neuen Verein.

 

Die zweite Halbzeit war gerade drei Minuten alt, als Kim nach einem Doppelpass mit Annika frei zum Schuss kam und sich diese Chance zum 3:0 aus 18 Metern nicht nehmen ließ. Ein Wort zu unseren Gästen, die zu keiner Zeit das Spiel verloren gaben und bis zur letzten Minute um eine Ergebnisverbesserung bemüht waren.

 

Doch absolut kaltschnäutzig aus der Abwehr heraus und geordnet im Mittelfeld ließen wir die tapfer kämpfenden Gäste ständig dem Ball hinterherlaufen. Noch einmal eine tolle Ballstaphette die bei Kim endete und in der 56 Minute von dort wiederum den Weg ins Tor fand.

 

Für das Endergebnis mit einem lupenreinen Hattrick zum 5:0 sorgte Kim, als sie in der 59. Minute eine Unachtsamkeit des gegnerischen Torwarts eiskalt ausnutzte und unter dem Beifall ihrer Mitspielerinnen unter die Dusche gehen konnte. Jetzt hatten wir unser viermaliges Auswechselkontiquent ausgeschöpft, was zusehens neuen Schwung in die Mannschaft brachte.

 

In der Folge besaßen wir noch mehrmals die Gelegenheit, das Ergebnis weiter zu erhöhen. Irgendwie fehlte aber immer die letzte Aktion, um den Ball hinter die Linie zu drücken. Auch Niederwerth hatte mit einem 35-Meter-Lattenkracher nicht das nötige Quäntchen Glück für eine Ergebniskorrektur.

 

Mit einem nie in Erwägung gezogenen Ergebnis, vor allem einer über gut 65 Minuten abgeklärten Spielweise verbessern wir unsere nicht gerade rosige Pokalstatistik erheblich und ziehen in die zweite Runde des Rheinlandpokals ein – wer wird unser Gegner?

 

Es spielten: Janine Dupont, Wanda Walkowiak, Yvette Fox, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Lisa Bohner, Lea Walenta, Carla Schmidt, Annika Heymann, Claudia Lauer, Angie Vollmuth, Kathy Hewel, Lisa Facklam, Sonja Heinz und Kim Fuhr.