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FRAUEN BEZIRKSLIGA OST

Eine großartig aufgelegte Desi Reintgen zerlegte in ihrem letzten Spiel für die FSG unseren heutigen Gegner.

Sonntag, 17. Mai 2015

 

FSG Osterspai   -   SV Ellingen                                    4 : 2   (3 : 1)

 

Mit 8:0 fegte uns Ellingen im Hinspiel auf eigenem Gelände vom Spielfeld. Ausschließlich die Rückrundentabelle im Auge, bei der wir nur einen Punkt hinter unserem heutigen Gegner auf Platz drei standen, benutzte Trainer Norbert Kolmer vor dem Spiel als Motivation und verlangte noch einmal vollen Einsatz: „Die hauen wir heute weg!“

 

Dass dabei Theorie und Praxis zweierlei Paar Schuhe sind, bekam die FSG gleich in den ersten Minuten des Spiels zu spüren. Ellingen warf seine ganzen spielerischen und läuferischen Mittel in die Partie. Angesichts des schlechten Stellungsspiels unserer Abwehr konnte einem dabei Angst und Bange werden. Angriff auf Angriff, zahlreiche Eckbälle und Großchancen verpufften aber dabei ohne zählbaren Erfolg für unsere Gäste. Immer war noch irgendein Bein dazwischen oder aber die gegnerische Stürmerin einfach zu sorglos mit der sich bietenden Gelegenheit. Dass es nach einer Viertelstunde noch 0:0 stand, war daher aus FSG-Sicht durchaus glücklich.

 

Wie man es besser macht, zeigte dann Desi gleich bei der ersten sich uns bietenden Gelegenheit. Mit einem Zauberpass schickte Annika die Goalgetterin auf den Weg. Desi ließ sich nicht zweimal bitten und stellte mit ihrem 1:0 nach 17 Minuten den Spielverlauf auf den Kopf.

 

Ellingen blieb unbeeindruckt und stürmte weiter. Ein erneuter schneller Gegenstoß der Gastgeberinnen wurde 19 Meter vor dem Tor mit einem Foul an Desi gestoppt. Was dann Annika nach 25 Minuten aus dem Fußgelenk zauberte, würde mancher Reporter im Fernsehen mit dem arg strapazierten Wort „Weltklasse“ bezeichnen. Über die durchaus gut postierte vierköpfige (!) Mauer hinweg gab sie dem Ball soviel Drall, dass er in der 21. Minute über die Unterkante Latte seinen Weg zum 2:0 ins Ellinger Gehäuse fand.

 

Wer nun dachte, das Spiel wäre entschieden, sah sich getäuscht. Ellingen legte nochmals einen Zahn zu und es ergaben sich für den SV etliche Möglichkeiten, das Ergebnis zu verkürzen. Nach gut einer halben Stunde war es dann soweit und unser Gast kam zum verdienten Anschlusstreffer.

 

Eine Schlüsselszene dann drei Minuten vor der Halbzeit. Einen von der Torlatte und den Boden zurück-prallenden Ball mit anschließenden Kopfball der Ellinger Stürmerin angelte sich Janine mit einer unglaublichen Parade. Nicht nur dies: Den folgenden Abschlag nahm Desi auf, überlief die aufgerückte Abwehr und ließ der Gästetorhüterin beim 3:1 nicht den Hauch einer Chance.

 

Hauptthema in der Halbzeitpause war unser Defensivverhalten und wie die Konstellation der einzelnen Abwehrspielerinnen zueinander auszusehen hat. Danach behielten die FSG-lerinnen sich endlich gegenseitig im Blick und spielten im Verbund. Logische Konsequenz: Wir bekamen den spielstarken Gegener sehr gut in den Griff. Die Spiel- und Chancenanteile änderte sich gravierend. Jetzt erspielten wir uns Möglichkeit auf Möglichkeit. In der 55. Minute überlupfte Lea kaltblütig die weit aus dem Tor eilende Keeperin. Alle hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball verfehlte um Zentimeter das Ziel.

 

Die Vorentscheidung fiel in der 60. Minute. Desi erlief sich rechtsaußen einen von Lea geschlagenen Steilpass und gibt diesen straff in die Mitte vor das Tor. Die inzwischen eingewechselte Kim bewies eine goldene Nase und stürmte knapp vor der Verteidigerin in den Pass: 4:1.

 

Es folgten weitere Großchancen für Kim und Desi im Wechsel. Einen Kracher von Kim entschärfte die Gästetorhüterin in der 70. mit einer Glanzparade. Ein Abschluss von Desi nach einem Solo durch vier Gegnerinnen streifte in der 74. Minute nur knapp über die Querstange. Auch bei Desis Volleyabnahme nach Flanke von Kim in der 77. Minute verfehlte der Ball das Gehäuse nur um Zentimeter. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Führung hoch verdient.

 

Nach 62 Pflichtspielen und sagenhaften 55 Toren bekam Desi zwei Minuten vor Ende des letzten Saisonspiels bei ihrer Auswechslung ihren verdienten und langen Applaus von den Mitspielerinnen und zahlreichen Zuschauern. Sie sucht in der nächsten Saison eine neue sportliche Herausforderung beim VfR Limburg in der Verbandslige Hessen. Das gesamte Team wünscht ihr dort allzeit gesunde Knochen und sportlichen Erfolg. Auch ihr steht die Tür zur FSG jederzeit offen. Das anschließende 4:2 in der letzten Spielminute war dabei nur Nebensache.

 

Mit 23 Punkten aus der Rückrunde bei nur sechs Punkten in der Hinrunde beschließen wir die Saison 2014/2015 auf Platz sieben, punktgleich mit dem Tabellensechsten Wienau. Die hervorragende Entwicklung der Mannschaft belegt die Betrachtung der Rückrundentabelle: Hier erstritt die FSG sich hinter dem Meister der Bezirksliga Ost Fischbacherhütte einen sensationellen zweiten Rang.

 

Es spielten: Janine Dupont, Denise Dupont, Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Claudia Lauer, Lea Walenta, Kim Fuhr, Desi Reintgen, Yvette Fox, Janina Theiß, Annika Heymann, Petra Schmelzer und Angie Vollmuth.

Lisa lieferte wieder ein sehr gutes Spiel

Samstag, 9. Mai 2015

 

SG Herdorf   -   FSG Osterspai                                                   0 : 0

 

Der Tabellenvorletzte Herdorf zeigte in seinen letzten Spielen, was tatsächlich in der Mannschaft steckt: Nach einem knappen 0:1 beim Tabellenführer Fischbacherhütte erreichte man gegen den Tabellenzweiten Elkenroth am vergangenen Spieltag ein 2:2. Man war also gewarnt. Nachdem Regen, Blitz und Donner sich rechtzeitig zum Spielbeginn verzogen, konnte es also losgehen. Herdorf übernahm auf ihrem gewohnten Untergrund Kunstrasen die Regie, wobei ihnen zugute kam, dass die knapp 80 Km Anfahrt unseren Damen wohl noch in den Beinen steckte.

 

Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem der Gastgeber die Rolle des Taktgebers bis zum Ende der Partie behielt, ohne aber überhaupt ein einziges Mal die Möglichkeit hatte, gefährlich in Tornähe zu kommen. Die nun seit drei Jahren praktizierte Dreierkette mit zwei vorgelagerten „Sechsern“ ließ zu keiner Zeit des Spiels den Offensivdrang der Heimmannschaft zur Geltung kommen, sodass unsere beiden Torhüter (erst Lea, dann Petra) einen ruhigen Abend verlebten.

 

Auf dem uns nicht so gelegenen Untergrund litt vor allem unser Aufbauspiel in der ersten Halbzeit. Die Bälle an unser Sturmduo waren dabei meist schlecht als recht adressiert. Während Desi sich zudem im Sturm mit einer äußerst hartnäckigen Gegnerin auseinandersetzen musste, kam auch Kim nicht so recht ins Spiel. Die Folge war über neunzig Minuten ein Rangieren und Kampf um jeden Meter im Mittelfeld, was sicherlich einen Zuschauer nicht gerade vom Hocker riss.

 

Während die Gastgeber, wie bereits erwähnt, dabei null Chancen erspielten, konnten wir dennoch auf immerhin vier Möglichkeiten zurückblicken, in denen wir die Möglichkeit besaßen, einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Dabei scheiterten Desi wie auch Annika und Kim jeweils aus 18 Metern am gegnerischen Keeper. Claudia setzte einen Freistoß aus 22 Metern nur knapp übers Tor und kurz vor Schluss landete ein Heber Annikas auf dem Tornetz.

 

Letztendlich verdiente sich aufgrund der Spielanlage Herdorf den einen Zähler und unser Team blieb auch nach drei Siegen in Folge im vierten Spiel ungeschlagen.

 

Nächsten Sonntag um 16.30 Uhr stellt sich zum Saisonabschluß in Kamp noch einmal das Team des SV Ellingen vor, das sich mit Elkenroth einen Zweikampf um Platz zwei der Bezirksliga Ost liefert. Hier haben wir eine 0:8-Klatsche aus dem Hinspiel vergessen zu machen, an dem die Mannschaft um Trainer Kolmer lange zu knappern hatte.

Leslie machte ein gutes Spiel auf der 6er-Position

Sonntag, 3. Mai 2015

 

FSG Osterspai   -   SV Hellenhahn                                    6 : 1   (1 : 1)

 

Es war nicht gerade das Gelbe vom Ei, was wir den wenigen Zuschauern boten, die trotz ständigem Nieselregen den Weg auf den Kamper Sportplatz fanden. Unsere Mannschaft wirkte ängstlich, agierte übervorsichtig und ohne jeglichen Spielwitz. Man gönnte Hellenhahn Spielraum, den der Gast zu nutzen wusste.

 

So in der 16. Minute, als plötzlich Hellenhahns Stürmerin frei vor dem Tor stand und Lea im Tor keine Chance ließ. Lea, kurzfristig aufgrund einer Verletzung Petras beim Warmmachen ins Tor beordert, reagierte dann nur zwei Minuten später glänzend und verhinderte so einen noch größeren Rückstand.

 

Hierdurch aufgeschreckt, legte unsere FSG dann endlich einen Zahn zu. Zwar fehlte weiterhin das Spielerische, doch durch größeren Laufaufwand erarbeiteten wir uns zumindest Chancen. Nachdem Desi nach einer Einzelaktion noch am glänzend aufgelegten Keeper scheiterte, markierte Kim in der 28. Minute mit einem strammen Schuss den 1:1-Ausgleich.

 

Für die zweite Halbzeit wurde dem Team vorgegeben, die Lücken zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen wesentlich zu verkleinern, endlich Zweikämpfe anzunehmen und viel, viel mutiger nach vorn zu spielen.

 

Bereits nach sechs Minuten stellte sich der Erfolg ein. Nach einer Flanke Claudias nutzte Desi eine kurze Verwirrung in der Hintermannschaft des Gegners und erzielte die Führung. Der Gast blieb unbeeindruckt und suchte sein Heil weiter in der Offensive. Durch jetzt glänzende Raumaufteilung sparten wir uns jetzt nicht nur lange Laufwege, wir fingen Angriffe der Gäste bereits ab, bevor irgendwelche Gefahr für unser Tor entstehen konnte. Einzig vier Eckbälle, die wirkungslos verpufften, konnte Hellenhahn bis Ende der Partie noch verbuchen.

 

Die Vorentscheidung brachte dann ein Freistoß von Claudia, der in der 73. Minute aus 18 Metern den Weg in den Winkel des Gästetors fand. Wir waren jetzt absolut Herr der Lage – die Selbstsicherheit der letzten Spiele war zurück! Den Beweis lieferte Desi in der 75. Minute. Sie spielte auf der linken Seite zwei Abwehrspielerinnen aus, umkurvte dann noch die herausstürzende Torhüterin und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze aus über eine inzwischen die Torlinie sichernde weitere Gegnerin hinweg zum 4:1 ins lange Eck.

 

Die Angriffsmaschinerie lief jetzt auf Hochtouren. Hellenhahn zeigte sich bei den immer wieder schnell vorgetragenen Angriffen überfordert und konnte einen noch größeren Rückstand dank ihrer Keeperin zunächst verhindern. Doch Kim war heute unersättlich. In der 81. Minute wurde sie von Claudia mit einem Zuckerpass auf Reisen geschickt und vollendete zum 5:1. Fast eine Doublette nur vier Minuten später. Doch diesmal musste sie noch eine Abwehrspielerin abschütteln, bevor sie an der machtlosen Keeperin vorbei den 6:1 Endstand erzielte.

 

Mit diesem Sieg und jetzt 19 Punkten aus der Rückrunde lassen wir jetzt Rengsdorf und Hellenhahn in der Tabelle der Bezirksliga Ost hinter uns und klettern auf Rang sieben. Am Samstag geht es zum Tabellen-Vorletzten, der SG Herdorf – auf ihrem Kunstrasen stets ein äußerst unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner.

 

Es spielten: Lea Walenta, Leslie und Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Claudia Lauer, Kim Fuhr, Denise Dupont, Desin Reintgen, Yvette Fox, Annika Heymann und Angie Vollmuth.

Carla bot eine Superleistung gegen die Spielmacherin des Gastgebers

Samstag, 25. April 2015

 

SSV Eichelhardt   -   FSG Osterspai   -                               1 : 2   (0 : 1)

 

Eichelhardt, derzeit Tabellenfünfter, hat in der laufenden Spielrunde mit überraschenden Ergebnissen aufhorchen lassen. So ist unser Gastgeber das einzige Team, das dem Tabellenführer Fischbacherhütte eine Niederlage beibrachte und insgesamt vier (von sieben) Zählern abrang.

 

Wir leiden immer noch unter den Folgen der so erfolgreichen letzten englischen Woche. Das Training unterhalb dieser Woche war so auch auf den körperlichen Zustand der noch zur Verfügung stehenden Spielerinnen abgestimmt. Dennoch gelang es nicht, mehr als 13 Spielerinnen, darunter drei angeschlagene Spielerinnen und ein zweiter Torwart, ins Rennen zu schicken.

 

Mit insgesamt sieben PKW fuhren wir also ins Ungewisse. Die Mitgereisten haben sich dann wohl die Augen gerieben, was da vor ihnen auf dem Hartplatz so ablief. Die heimstarken Gastgeber sahen sich von Anfang an in die eigene Hälfte gedrängt, aus der sie sich in der ersten Hälfte nur ab und zu sporadisch befreien konnten. Eine hervorragende Rolle übernahmen dabei Carla, die die gegnerische Spielmacherin an die Leine legte und Lisa, welche die gefährliche Sturmspitze total abmeldete.

 

So konnten zeitweise Denise und Jojo ihre Abwehraufgaben vernachlässigen und sich in den Spielaufbau mit einschalten. Diese Feldüberlegenheit zahlte sich bereits in der 10. Minute aus. Desi setzte sich auf dem linken Flügel durch und flankte nach innen. Zwischen Torhüterin und drei Abwehrspielerinnen „stocherte“ Kim dann die Kugel zur 1:0 Führung ins Netz.

 

Jegliches Aufbäumen Eichelhardts wurde in der Folge im Keim erstickt. Mittelfeld und Angriff setzten ihr aggressives Pressing fort Die Abwehr stand so jederzeit sicher. Man wünschte sich eigentlich nur noch einen zweiten oder gar dritten Treffer, der dieses Spiel dann sicherlich schon vorzeitig entschieden hätte.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollten wir vor allem verhindern, dass der Gastgeber mit neuer Motivation gegen die sich drohende Niederlage stemmt. Unser Team setzte ihre Spielweise unverändert fort und in der 65. Minute die Krone auf. Ein nach einem Eckball abgewehrten Ball brachte Claudia mit einem gewaltigen Kopfstoß zurück in die Gefahrenzone. Carla verlängerte wiederum per Kopf den Ball und Kim ließ mit ihrem zweiten Treffer dem Keeper keine Chance.

 

Noch einmal spannend wurde es dann ab der 75. Minute nachdem Jojo verletzt ausschied und selbst Petra, eigentlich als zweiter Torwart nominiert, im Feld aushelfen musste. Das Spiel verlagerte sich jetzt in unsere Hälfte und Janine im Tor stand jetzt mehrmals im Mittelpunkt. Grandios, wie sie heute wieder ihre Aufgabe meisterte! Als jedoch nach einem Eckball zwei ihrer Mitspielerin den Ball verfehlten und die gegnerische Spielerin aus 6 Metern frei zum Schuss kam, hatte auch sie in der 88. Minute keine Lösung mehr – 1:2. Den verdienten Sieg konnte dies jedoch nicht mehr verhindern.

 

Es spielten: Janine Dupont, Petra Schmelzer, Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Claudia Lauer, Kim Fuhr, Denise Dupont, Desi Reintgen, Yvette Fox, Kathy Hewel, Annika Heymann

Kim erlöste das Team mit Ihrem späten Siegtreffer

Sonntag, 20. April 2015

 

FSG Osterspai   -   SV Rengsdorf                                       3 : 2   (2 : 2)

 

Erster Sieg gegen Rengsdorf – Fünfzigster Sieg seit Bestehen der FSG

 

… und es war (endlich einmal für uns) ein „dreckiger Sieg“. Nach dem kräftezehrenden Spiel am Freitag mit unglücklichem Ausgang gegen den Tabellenführer war es nicht verwunderlich, dass die spielstarken Gäste von Anfang an Spiel bestimmend waren und dies auch über zwei Drittel der Spielzeit blieben.

 

Diese Tatsache bereitet unserem Team mittlerweile wenig Kopfzerbrechen, da für jeden Gegner meist spätestens am Strafraum Schluss mit lustig ist. Dennoch hätte man sich heute mit ein wenig intensiverem Pressing so manchen unnötig weiten Weg sparen können, um die ohnehin strapazierten Knochen zu schonen.

 

Das Spiel plätscherte also mit Feldüberlegenheit der Gäste so hin. Gefährlich wurde es, wenn Desi Tempo aufnahm und Richtung gegnerischem Tor zog. Ein zur Ecke abgewehrter Ball brachte dann in der 20. Minute die Führung für uns. Desi führte selbst aus und Denise brachte uns per Kopf (!) mit 1:0 in Front.

 

Die Westerwälderinnen bemühten sich in der Folge weiter um geordneten Spielaufbau, liefen dabei aber in der 36.Minute in einen unserer blitzsauberen Konter und dabei ins offene Messer. Kathy leitete den Ball in den zielstrebigen Lauf Desi`s, die nach ein, zwei Kontakten von der Strafraumgrenze per Picke zielgenau in die lange Ecke des Gästetors zum 2:0 traf.

 

Rengsdorf spielte unbeirrt weiter. Ein unabsichtliches Handspiel führte in der 41. Minute zu einem Freistoß halblinks vor unserem Strafraum. Den Schlenzer konnte Petra soeben noch unter der Querlatte wegkratzen, beim reaktionsschnellen Nachschuss aus kürzester Entfernung hatte sie dann keine Chance – 1:2.

 

Den Zwei-Tore-Vorsprung verschenkten wir dann endgültig nur drei Minuten später. Nach einem mustergültigen Pass zog Rengsdorfs Stürmerin unaufhaltsam davon und egalisierte die Führung.

 

In der Halbzeitpause war es in der FSG-Kabine totenstill. Zu sehr hatte man mit der eigenen Erschöpfung zu kämpfen. Mit einem frischen Stürmer (Kim) wollten wir wieder mehr Druck nach vorne entwickeln und Mittelfeld und Abwehr entlasten. Rengsdorf bastelte gegen aus dem letzten Loch pfeifende FSG`lerinnen weiterhin am Sieg. Die Gäste brachten drei frische Kräfte, bei uns kamen noch Leslie und Lea zum Zuge.

 

Wir kamen die zweiten 45 Minuten dennoch eigentlich nur zu zwei Torgelegenheiten. Bei einer davon zielte Desi in der 70. Minute bei einem Freistoß aus 20 Metern etwas zu hoch. Unser Team baute im zweiten Spiel in drei Tagen weiter ab und kämpfte mit ermüdenden Körpern und Köpfen. Doch sie kämpften. Und mit letztem Einsatz und jetzt doch oft unkoordiniertem Spiel ließ unser Team auch keine gefährliche Szene der Gäste mehr zu.

 

Und dann hatten wir endlich mal das Glück, das uns bisher so oft fehlte. Was auf dem Kamper Sportplatz los war, als Kim 3 Minuten vor Ende der Partie nach einem Konter die Kugel unter die Querlatte zum 3:2 drosch, kann sich wohl jeder vorstellen: Sieg, drei Punkte und Geburtstag von Kapitän Yvette – den fälligen Geburtstagskuchen ließ das Team sich entsprechend ausgelassen schmecken.

 

In den sieben Spielen der Rückrunde holten wir jetzt 13 Punkte und haben mit jetzt 19 Punkten endlich den Anschluss an das breite Mittelfeld der Bezirksliga Ost gefunden.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Leslie und Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Lea Walenta, Denise Dupont, Desi Reintgen Yvette Fox, Kathy Hewel, Annika Heymann und Angie Vollmuth.

Kathy brachte uns volley mit 1:0 in Führung

Freitag, 17. April 2015

 

FSG Osterspai   -   TuS Fischbacherhütte                       1 : 3   (1 : 3)

 

War man nach der 0:5-Hinspielniederlage noch allein von dem kämpferischen Auftritt unserer Mannschaft im „Wohnzimmer“ von Fischbacherhütte total begeistert, zeigten unsere Damen heute Abend Leidenschaft und Fußball vom Feinsten und brachten den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage.

 

Überraschend für den Zuschauer war hierbei, dass wir vor allem auch spielerisch mit dem Gast mithalten konnten. Dies hielt das Spiel über neunzig Minuten spannend, und Fischbacherhütte konnte sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Im Nachhinein kann man feststellen, dass der Gewinn der Seitenwahl wahrscheinlich ausschlaggebend für den späteren Erfolg des Gastes war. Aber zum Spiel:

 

Fischbacherhütte versuchte, von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen und früh in Führung zu gehen. Wir waren super darauf eingestellt, machten die Räume eng und setzen unsere jeweiligen Gegenspielerin sofort unter Druck. Dabei spielte Carla eine großartige Rolle gegen die Spielmacherin der Auswärtigen.

 

Nach einem abgefangenen Angriff des Gastes schalteten wir blitzschnell auf Angriff um. Der Ball erreichte über drei Zuspiele Lea, die von der Außenlinie den Ball straff vors Tor brachte. Kathy, heute als Sturmspitze enorm fleißig und gutem Auge für die nachrückende Mitspielerin nahm den Ball volley und vollstreckte bereits in der 6. Minute zur vielumjubelten 1:0 Führung.

 

Es kam jetzt zum offenen Schlagabtausch, bei dem zunächst unsere Hintermannschaft gegen die starke Angriffsformation der  Gegner  immer wieder die Oberhand behielt. Einen zweiten von Annika über Desi eingeleiteten Angriff schloss Lea mit einem Lupfer über den Torwart ab, der aber leider nur auf der Querlatte landete.

 

Fischbacherhütte merkte indes, dass Sie heute allein mit spielerischen Mitteln nicht weiter kamen. Mit zwei weiten Torwat-Abschlägen, bei denen die eingangs erwähnte Windunterstützung eine große Rolle spielte, nutzte Fischbacherhüttes Goalgetterin  Annika Köther die Gunst der Stunde und stellte mit zwei Treffern in der 27. und 34. Spielminute den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Als dann noch nach einem weiteren Stellungsfehler in der 40. Minute das 1:3 fiel, spielte unser Team wie geschockt die letzten 5 Minuten bis zur Pause runter.

 

Doch wie ausgewechselt kamen wir dann wieder aus der Kabine. Immer wieder starteten wir aus einer sicheren Hintermannschaft schnelle Gegenstöße. Acht Minuten nach dem Wechsel verpasste Lea auf Flanke von Desi den Anschlusstreffer nur ganz knapp. Fischbacherhütte besaß in den zweiten 45 Minuten keine nennenswerte Torchance mehr. Herauszuheben hierbei ist einmal die grandiose Abwehrleistung von Angie, Jojo und Lisa, die seit Wochen bärenstark spielen.

 

Desi hingegen bereitete der kompletten Hintermannschaft der TuS ständig enorme Probleme. In aussichtreicher Position wurde sie in der 60. Minute leider zu weit abgedrängt, so dass ihr Torschuss leichte Beute für die Gästekeeperin wurde. Nach 70 Minuten ließen auf beiden Seiten langsam die Kräfte nach. Dennoch rappelte sich Desi in der 84. Minute noch einmal zu einem Solo über den halben Platz auf, spielte auf sich gestellt vier Gegnerinnen aus, wobei dem erfolgreichen Abschluss nur eine grandiose Tat der Torhüterin im Wege stand.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Lea Walenta, Janina Theis, Denise Dupont, Desi Reintgen Yvette Fox, Kathy Hewel, Annika Heymann und Angie Vollmuth.

Annika ist ein Vorbild in Einsatz und Laufstärke

Sonntag, 12. April 2015

 

SG Alpenrod   -   FSG Osterspai                                     0 : 3   (0 : 1)

 

„Das schwerste Spiel der Rückrunde“ (so der Trainer) konnte mit drei Punkten auf der Habenseite verbucht werden. In der Rückrunde verbucht das Team jetzt schon 10 Punkte, in der gesamten Vorrunde waren es nur sechs. Aber es dauerte lange, bis unsere Damen endlich das Heft in die Hand bekamen.

 

Der Gastgeber kam mit Windunterstützung wesentlich besser ins Spiel. Zudem merkte man unserer Mannschaft die 14-tägige Pause ohne Wettkampbedingungen an. Die Folge: Alpenrod setzte sich in unserer Hälfte fest, ohne jedoch nennenswerte Möglichkeiten heraus zu arbeiten.

 

Einzig zahlreiche Eckbälle (die es gegen andere Gegner zu vermeiden gilt) konnte der Gastgeber verbuchen. Uns gelang es in Hälfte eins nur dreimal, geordnet aus der eigenen Abwehr herauszuspielen.

 

Dabei konnten wir die erste sich bietende Chance direkt zur Führung nutzen: Desi setzte in der 20. Spielminute gekonnt Lea ins Szene, welche von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Flachschüsschen ins linke Eck die zu diesem Zeit überraschende Führung herausschoss. Die beiden anderen Möglichkeiten konnten wir leider nicht nutzen.

 

Auf unserer Seite klärte unser Keeper Janine kurz später die einzige sich Alpenrod bietende Chance, einen Fernschuss, bravourös.

 

Trotz der Führung herrschte in der Kabine nicht die hervorragende Stimmung vorheriger Partien, selbst wenn man dort sogar in Rückstand lag. Es ging in der Folge nur um das Thema, zur alten Spiel- und Laufstärke zurückzufinden und den Vorsprung zu sichern.

 

Das Vorhaben wurde prompt umgesetzt. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff (48. Minute) zogen wir einen Angriff über die linke Seite auf. Der Ball erreichte Desi, die zwei Gegnerinnen narrte und der Torhüterin beim 0:2 keine Chance ließ.

 

Während Alpenrod in Sachen Angriff in den zweiten 45 Minuten vollkommen aus dem Spiel genommen wurde, zogen wir jetzt endlich über geordnetes Mittelfeldspiel unsere Angriffe auf und kamen regelmäßig zu Torchancen. Nachdem Desi dabei beim Abschluss einmal den Pfosten traf, schossen Kim, Lea und noch einmal Desi eher die Torhüterin an, als dass diese die Bälle hätte halten wollen/können.

 

Auf jeden Fall lief das Spielgerät jetzt nur noch in eine Richtung. Den Auswärtssieg sicherte dabei Desi in der 87. Minute in ihrer unnachahmlichen Art mit ihrem zweiten Treffer zum 0:3.

 

Es spielten: Janine Dupont, Petra Schmelzer, Leslie und Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Carla Schmidt, Kim Fuhr, Janina Theis, Lea Walenta, Desi Reintgen, Yvette Fox, Kathy Hewel, Annika Heymann und Angie Vollmuth.

Desi zeigt seit Wochen eine bärenstarke Leistung

Sonntag, 28. März 2015

 

SG Elkenroth   -   FSG Osterspai                                    4 : 1   (2 : 1)

 

Mit einem stark eingeschränkten Kader und einigen aus den beiden letzten Spielen angeschlagenen Spielerinnen fuhren wir zur schwierigen Auswärtsaufgabe nach Weitefeld zum Tabellendritten Elkenroth.

 

Der Gastgeber war sichtlich beeindruckt von unseren letzten Ergebnissen und begann verhaltend. Unsere FSG hingegen spielte nach zwei Kräfte raubenden Spielen überraschend munter auf und erzielte zeitweise eine gewisse Feldüberlegenheit. Die erforderlichen Umstellungen innerhalb des Teams wurden von den in die Bresche springenden Spielerinnen also hervorragend gemeistert.

 

Die erste gute Torgelegenheit verbuchte unsere Elf: Einen 18-Meter-Kracher von Denise konnte die gegnerische Keeperin in der 20. Minute gerade noch von der Linie kratzen.

 

Durch ein unglückliches Eigentor in der 27. Minute wandte sich dann zunächst das Blatt. Elkenroth bekam Aufwind und das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in unsere Hälfte. Die Folge war das 2:0 durch ihre Ausnahmespielerin Lisa Marie Hammer. Nach unserem Motto „es steht immer 0:0“ krempelte das Team noch einmal die Ärmel hoch und kam in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach großartiger Vorarbeit von Desi durch Lea zum verdienten Anschlusstreffer.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten wir dann das Spiel wieder offen gestalten, ohne jedoch großartige Möglichkeiten herausspielen zu können. Mit dem 3:1 in der 55. Minute stellte dann der Gastgeber gegen langsam ermüdende FSG`lerinnen die Weichen auf Sieg. Unser Team steckte nicht auf und verlangte dem Tabellendritten weiterhin alles ab. Der Gewinn der drei Punkte fiel durch das 4:1 in der 77. Minute viel zu deutlich aus. Horst Wiederstein, Elkenroths Trainer, war nach der Begegnung hinsichtlich des Sieges sichtlich erleichtert.

 

Für die FSG am Start: Janine Dupont, Leslie Facklam, Ute Lisges, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Claudia Lauer, Lea Walenta, Janina Theis, Denise Dupont, Desi Reintgen, Yvette Fox, Kathy Hewel und Annika Heymann.

Einen hervorragend vorgetragenen Angriff schloss Lea zum 2:0 ab

Mittwoch, 25. März 2015

 

FSG Osterspai   -   TuS Rodenbach                                2 : 1   (2 : 0)

 

Da aufgrund der sehr schwierigen Vorrunde mit nur sechs Punkten auf unserer Habenseite nicht mehr viele Mannschaften in der Tabelle hinter uns stehen, müssen in der Rückrunde Punkte her, egal wie. Wie sicher dabei die Mannschaft derzeit in der Rückwärtsbewegung steht, musste am vergangenen Sonntag Wienau bei unserem 1:0-Sieg erfahren.

 

Unsere Hintermannschaft, seit drei Jahren mit einer Dreier-Abwehrreihe und zwei vor gelagerten Sechserpositionen operierend, ist inzwischen hervorragend aufeinander abgestimmt. Das heutige Vierer-Mittelfeld glänzte mit Laufbereitschaft und Kampf. Die dieses Mal alleinige Sturmspitze Desi gab dem Gegner mehr Rätsel auf als Rodenbachs Sturmtrio unserer grandios agierenden Abwehrformation.

 

Zum Spiel: Das, was beide Mannschaften in der ersten Halbzeit boten, war nicht nur sehenswert, es war schlicht weg hochklassig. Die technisch versierten Gäste versuchten von Anfang an, Klarheit auf dem Platz zu schaffen. Schnell und stürmisch trugen sie ihre Angriffe vor, fanden jedoch jeweils ihren Meister in unserer Hintermannschaft.

 

Während bei unseren Gästen aus ihren Angriffsbemühungen nur zahlreiche Eckbälle heraussprangen, die zwar alle Gefahr für unser Tor ausstrahlten aber immer wieder mit vereinten Kräften entschärft werden konnten, brachte uns Desi mit unserem ersten kontrolliert vorgebrachten Angriff in der 16. Spielminute in Führung. Wir bekamen in der Folge noch mehr Sicherheit in unsere Aktionen, das Spiel wurde indes mit einem Spitzentempo zum offenen Schlagabtausch.

 

Ein genialer Spielzug in der Verlängerung der ersten Halbzeit bescherte uns dann die 2:0-Führung durch Lea, was sichtlich zu gesenkten Köpfen bei unseren Gästen führte. Sie konnten schlichtweg nicht fassen, dass der Riesenaufwand, den sie betrieben, bisher erfolglos blieb.

 

Entsprechend ruhiger begann die zweite Hälfte. Den 0:2- Rückstand in den Köpfen gelang es Rodenbach nicht, an das Spiel der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Zudem kam der unverändert stetige Wind jetzt unserer Mannschaft zugute. Während Rodenbach bis 15 Minuten vor Ende der Partie keine nennenswerten Chancen mehr besaß, hatten wir noch drei Gelegenheiten, einzulochen.

 

Dann jedoch verkürzte in der 76. Minute unser Gast auf 1:2, was verständlicherweise noch einmal für eine hektische Schlussphase sorgte. Rodenbach warf jetzt alles nach vorne. Wir stemmten uns dagegen und behielten nach einer großartigen Partie schließlich die drei Punkte zuhause. Nicht nur, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft, die Trainingsbeteiligung großartig ist, holten wir jetzt in den drei Partien der Rückrunde (Fischbacherhütte war ein Nachholspiel) grandiose sieben Zähler.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Lisa Facklam, Jojo Klein, Lenny Schreiner, Claudia Lauer, Lea Walenta, Denise Dupont, Desi Reintgen, Yvette Fox, Kathy Hewel, Annika Heymann und Angie Vollmuth.

Wanda verletzte sich schwer - gute Bdesserung!

Sonntag, 22. März 2015

 

FSG Osterspai   -   SG Wienau                                            1 : 0   (0 : 0)

 

Nach drei Spielen der Rückrunde haben wir jetzt vier Punkte erkämpft – in der gesamten Vorrunde waren es nur sechs!

 

Voraussetzung für den Dreier an diesem Wochenende war die Defensivarbeit des gesamten Teams gegen den bisherigen Tabellen-Fünften. 42 Tore erzielte Wienau in Ihren vergangenen 14 Spielen – unser Team ließ an diesem Tag kein Weiteres zu.

 

Zwar hatte auch unsere Mannschaft wenige Gelegenheiten auf einen Torerfolg, doch endlich konnten auch wir einmal eine der seltenen sich bietenden Chancen eiskalt nutzen. Eine tolle Kombination, eingeleitet von Leslie, vorbereitet von Desi, konnte schließlich unser B-Junioren-Küken Kim in der 76. Spielminute zum Siegtreffer vollenden.

 

Wie sehr sich die Mannschaft diesen Sieg erkämpft hat, zeigt der erforderliche Einsatz von allen 15 Spielerinnen. Schon früh musste Wanda wegen einer Verletzung (es erwies sich später als Bänderriß) ausscheiden und selbst das verletzungsbedingte Ausscheiden von Petra im Tor konnte an diesem Tag nicht dem tollen Zusammenhalt des Teams schaden.

 

Die zusätzlichen persönlichen Kontakte während der Hallenturniere, die dort wieder gewonnene Spielfreude und der zur Zeit sehr gute Trainingsbesuch beginnt sich auszuzahlen.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Leslie und Lisa Facklam, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Kim Fuhr, Claudia Lauer, Lea Walenta, Janina Theis, Denise Dupont, Desi Reintgen, Yvette Fox, Angie Vollmuth, Wanda Walkowiak und Annika Heymann.

Trotz der fünf Gegentore bot Janine eine überragend Partie

Sonntag, 15. März 2015

 

TuS Fischbacherhütte   -   FSG Osterspai                          5 : 0   (3 : 0)

 

Angesichts des Ergebnisses könnte man auf den Gedanken kommen, die Anreise von 100 Km hätte man sich sparen können. Der tolle Einsatz unseres Teams gegen den einsamen Tabellenführer und Aufstiegaspiranten Nummer Eins verlangte aber dem gegnerischen Trainer und dem Schiedsrichter für die trotz hohem Kampf immer fair gebliebene Partie ihre Hochachtung ab.

 

Fischbacherhütte demonstrierte Frauenfussball aus dem Lehrbuch und war von Beginn an feldüberlegen. Wir hielten konsequent dagegen und was unsere Abwehrreihe nicht regeln konnte, entschärfte die heute im Tor überragend agierende Janine.

 

In der 25. Minute nahm dann doch das Schicksal seinen Lauf. Mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel erzielte die Heimmannschaft die Führung, die sie zwei Minuten später ausbauen konnte.

 

Wie sehr sich unser Team reinkniete zeigen auch zwei sehr gute Möglichkeiten unseres Teams in der ersten Halbzeit gegen diese Ausnahmemannschaft. Leider konnten wir keine davon nutzen.

 

Fischbacherhütte spulte weiterhin offensiven Fussball ab. Wir steckten keineswegs zurück und wollten diese Möglichkeit nutzen, um unser Abwehrverhalten für kommende Spiele unter Wettkampfbedingungen zu verfeinern.

 

Es spielten: Janine und Denise Dupont, Leslie und Lisa Facklam, Jojo Klein, Lea Walenta, Angie Vollmuth, Desi Reintgen, Yvette Fox, Annika Heymann, Wanda Walkowiak, Lenny Schreiner, Kim Fuhr und Kathy Hewel.

Lisa: über 90 Minuten eine tolle Leistung

Sonntag, 01. März 2015

 

TuS Ahrbach   -   FSG Osterspai                                      1 : 1   (1 : 0)

 

Aufgrund der Witterung wurde das Spiel auf dem Hartplatz in Heiligenroth ausgetragen. Von der 0:3-Hinspielniederlage unbeeindruckt übernahmen wir von Beginn an die Initiative auf dem Platz. Bereits nach zwei Minuten setzte sich Desi auf dem rechten Flügel durch und scheiterte nach einem sehr guten Reflex des gegnerischen Keepers, Fabienne Will. nur knapp am Torerfolg.

 

Nach gut zehn Minuten war das Spiel ausgeglichen. Ahrbach kam auf ohne sich zwingende Torchancen erarbeiten zu können. Zu gut gestaffelt standen unsere Mannschaftsteile. Zudem hatten Lisa und Jojo die beiden gefährlichen gegnerischen Spitzen, Anna Noll und Sabrina Campalla, über 90 Minuten im Griff.

 

Durch einen vermeidbaren Foulelfmeter bekam der TuS dann doch die Gelegenheit, mit dem ersten und einzigen Torschuss in der ersten Hälfte vom Punkt aus in Führung zu gehen. Doch die Schützin zielte zu genau und traf nur den linken Pfosten.

 

Nach einem Bilderbuchangriff mit Ein-Kontaktfußball über die linke Außenbahn wurde Lea in der Strafraummitte frei gespielt. Eiskalt nutzte sie ihre Chance und brachte uns nach zwanzig Minuten mit ihrem ersten Tor für die FSG verdient in Führung. Bei zwei weiteren guten Gelegenheiten für uns stand wiederum Fabienne im Weg.

 

Mit mehr Druck versuchte die Heimmannschaft nach der Pause das Resultat zu korrigieren. Doch ob mit langen Bällen, Doppelpässen oder über die Flügel – unsere Spielerinnen standen toll gestaffelt, kämpften aufopferungsvoll und hielten zunächst jegliche Gefahr von unserem Tor fern.

 

Die Offensive des Heimteams ermöglichte uns Konterchancen. Innerhalb von nur fünfzehn Minuten hätten wir mit vier Hundertprozentigen den Sack zu machen müssen. Doch wie schon im Hinspiel bzw. in der ersten Halbzeit war es unglaublich, was Fabienne Will im Tor alles zunichtemachte. Es war schier unglaublich, mit welchen Paraden sie ihr Team im Spiel hielt.

 

Durch Windunterstützung hatte dann die Heimmannschaft mit einem Lattentreffer aus gut 30 Metern ihre erste Chance der zweiten Halbzeit. Die zweite Gelegenheit zum Ausgleich konnte Wanda fünf Minuten später im letzten Moment vereiteln.

 

Der Wind wurde noch stärker – fünf Minuten lang war es nicht möglich, den Ball über eine größere Entfernung aus dem Gefahrengebiet, dem eigenen Strafraum, fern zu halten. Doch sobald sich bei Windstille die Möglichkeit bot, starteten wir wieder unsere Gegenangriffe, die zwar Zeit aber keine ernsthafte Torgefahr mehr brachten.

 

Drei Minuten vor Ende der Partie passierte es dann doch. Ein Querpass erreichte die ungedeckte Linksaußen, die per Direktabnahme aus sechzehn Metern den Ball knapp neben den Pfosten zum 1:1-Ausgleich wuchtete.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Janine Dupont, Angie Vollmuth, Yvette Fox, Wanda Walkowiak, Kathy Hewel, Jojo Klein, Lisa Facklam, Lea Walenta, Claudia Lauer, Annika Heymann, Leslie Facklam, Carla Schmidt, Janina Theis und Desi Reintgen. 

Sonntag, 07. Dezember 2014

 

SV Ellingen   -   FSG Osterspai                                         8 : 0   (3 : 0) 

 

Zum Spiel ziehe ich vor, den Spielbericht des SV Ellingen zu veröffentlichen:


Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Elkenroth mussten 3 Punkte her um weiterhin mithalten zu können.


Dieses Mal war die Mannschaft aus Osterspai zu Gast.


Schon in der 5. Spielminute gelang Stefanie Schäfer mit einem Schuss aus 20 Metern der Führungstreffer zum 1:0.  In der 16. und 26. Minute erhöhten Patricia Penthin und Marina Fischer auf 3:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.


Nach der Halbzeit fand man dann wieder gut ins Spiel hinein und erspielte sich weitere Torchancen. In der 59. Minute erzielte Selina Holl das 4:0. Nur ein paar Minuten später schob Isabell Sebastian den Ball an der Torhüterin vorbei ins Tor.


In der 70. Minute dann ein Torwartpatzer der Gästetorfrau die mit dem eigentlich schon sicher gehaltenen Ball nach hinten ins Tor fiel. 


Marina Fischer erhöhte in der 77. und 78. Minute zum Endstand von 8:0.
 

Desi findet zu alter Treffsicherheit zurück

Sonntag, 23. November 2014

 

FSG Osterspai   -   SG Herdorf                                        3 : 2   (1 : 0) 

 

Um es einmal mit den Worten der gegnerischen Torhüterin nach dem Spiel zu sagen: „Eigentlich hättet ihr ja schon nach einer Viertelstunde mit 4:0 führen müssen“. 

 

Und so war es wirklich. Wir legten einen Offensivdrang und ein Spieltempo an den Tag, dass es dem Herdorfer Trainer Angst und Bange wurde. Der Ball lief wie Lottchen durch die eigenen Reihen und es ergab sich Chance auf Chance. Nur – der Ball fand einfach nicht den Weg ins Tor. 

 

Nach zwanzig Minuten konnten die Gäste etwas durchatmen. Einerseits ließ unser Druck spürbar nach, andererseits hatte sich Herdorf etwas gefangen und startete zaghafte Angriffsbemühungen. Zugleich schickten unsere sich an, ein Päuschen einzulegen, was in der Bezirksliga tödlich sein kann. Mit diesem allgemeinen Fehlverhalten machte man den Gegner stark. Herdorf roch Lunte – das Spiel wurde offener. 

 

Gerade zur rechten Zeit zog dann Claudia einen Sahne-Pass auf Desi aus dem Fußgelenk. Desi drang in den 16er, ließ die letzte Gegnerin alt aussehen und vollstreckte in der 34. Minute aus halblinker Position zur längst fälligen 1:0-Führung. Aber auch Herdorf war jetzt um die eigene Offensive bemüht. Vor allem ihre schnellen Angriffe über die Außenbahnen brachten hin und wieder Gefahr. Die zweite Halbzeit sollte turbulent und nichts für schwache Nerven werden. 

 

Zunächst machte Herdorf Dampf. Wir sahen uns in die Defensive gedrängt. Vereinzelt konnten wir aufgrund des jetzt vorhandenen Raums gefährliche Konter setzen. Doch das bessere Händchen hatte zunächst unser Gegner. Mit einem Freistoß markierte er in der 69. Minute das 1:1. Es kam jetzt zu offenen Schlagabtausch, bei dem wiederum unser Team die wesentlich besseren Torgelegenheiten hatte. Doch wir vergaben wiederum beste Einschuss Möglichkeiten. 

 

In der 73. Minute kam Kim ins Spiel und rückte sofort in die Sturmspitze. Schon fünf Minuten später tankte sie sich durch und erzielte die vielumjubelte 2:1-Führung. Das sollte es gewesen sein – das jedoch hatte unsere FSG sich nur so gedacht! 

 

Mehr denn je stand das Spiel nun auf der Kippe und wurde zur Nervensache. Yvette bringt den Ball im Tor unter – aber zur Verwunderung aller Abseitsentscheidung nach einem Rückpass - immer noch mit nur einem Tor eine ganz dünne Führung. Der kurzen und schnell vergänglichen Freude folgte die Ernüchterung: In der 84. Minute zogen die Gäste mit einem Unterkante-Lattenkracher aus zwanzig Metern erneut gleich. 

 

Zwei Minuten später konnte Lea unter größtem Einsatz und nur mit der Fußspitze einen Pass auf Desi weiterleiten, die dem Spuk dann endgültig ein Ende machte und zum verdienten 3:2 Sieg einnetzte. Nur noch vier Minuten, doch die Nerven des FSG-Trainers lagen blank, bis endlich der ersehnte Schlusspfiff ertönte und am Ende von neunzig nervenaufreibenden Minuten der erste Saisonsieg der FSG feststand. „Endlich“, waren sich alle einig, dass das Team schließlich erfahren durfte: „Ja, wir können noch gewinnen.“ 

 

Es spielten: Janine Dupont, Yvette Fox, Angie Vollmuth, Lenny Schreiner, Wanda Walkowiak, Jojo Klein, Lisa Facklam, Leslie Facklam, Claudia Lauer, Desi Reintgen, Annika Heymann, Denise Dupont, Kim Fuhr und Lea Walenta. 

Claudia spinnte gekonnt im Mittelfeld die Fäden

Sonntag, 16. November 2014

 

SG Hellenhahn   -   FSG Osterspai                                1   : 0   (0 : 0)  

 

Eine erneute Leistungssteigerung führte zu einem offenen Spiel gegen den starken Aufsteiger aus dem Westerwald. Hellenhahn begann offensiv und versuchte von Anfang an, uns auf eigenem, durch Dauerregen schwer zu bespielenden Hartplatz ihr Spiel aufzudrücken.

 

Wir waren aufgrund der enormen Angriffsbemühungen des Gastgebers in den ersten zehn Minuten in die eigene Hälfte gedrückt, wobei unser wiederum von Yvette gehütetes Tor nur ein einziges Mal durch einen direkten Freistoß in Gefahr kam.

 

Dann wurde Desi zu Kim in den Sturm beordert und das Spiel wurde zusehends ausgeglichener. Denise glänzte fortan auf der zentralen Abwehrposition, Lenny und Angie hatten die Außenangreiferinnen im Griff. Unser Prunkstück, die Abwehr, stand also wiederum über 90 Minuten glänzend. Dennoch musste man immer wieder vor der Ideenvielfalt der gegnerischen Spielmacherin auf der Hut sein.

 

In ihrem ersten Spiel für die FSG zeigte Lea eine beeindruckende Leistung im Mittelfeld und sorgte mit Leslie und Claudia immer wieder für Entlastungsangriffe. Nach 35 Minuten hatten wir dann mehr vom Spiel. Lea sorgte mit einigen Fernschüssen und gefährlich getretenen Eckbällen für Gefahr. Kurz vor der Halbzeit steckte Claudia einen Pass auf Desi durch. Wie die heraus eilende Keeperin Hellenhahns den von Desi getretenen Ball abwehren konnte, dürfte ihr noch heute ein Rätsel sein.

 

In der Halbzeitpause herrschte allgemeine Euphorie, endlich den ersten Sieg zu erkämpfen. Mit frischen Kräften - zuerst Feli, kurz später Wanda - wuchs unsere Feldüberlegenheit. Die Begegnung spielte sich jetzt fast nur noch in der Hälfte des Gastgebers ab. Ein von Lea getretener Freistoß in der 50. Minute ging nur knapp über das Tor.

 

Jojo und Lisa gaben längst ihre Sechserpositionen auf und schalteten sich immer wieder in unsere Angriffe mit ein. Doch mit zunehmender Spieldauer sorgte die Spielstätte seinen konditionellen Tribut. Uns sich bietenden Chancen fehlte beim Torabschluss der nötige Druck hinter dem Ball.

 

Und dann passierte das, was viele Mannschaften am Tabellenende immer wieder erfahren müssen. Mit einem der wenigen Entlastungsangriffe der Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit sorgte die Spielmacherin mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze für das 1:0 und den damit ungerechten Ausgang des Spiels. Trainer und Mannschaft waren sichtlich deprimiert, was auch die späte Veröffentlichung dieses Berichtes erklären soll.

 

Es spielten: Yvette Fox, Petra Schmelzer, Angie Vollmuth, Lenny Schreiner, Wanda Walkowiak, Jojo Klein, Lisa Facklam, Leslie Facklam, Desi Reintgen, Feli Storck, Denise Dupont, Claudia Lauer, Kim Fuhr und Lea Walenta.

Kim erzielte Ihren ersten Treffer

Sonntag, 09. November 2014

 

FSG Osterspai   -   SSV Eichelhardt                            2  : 2   (1 : 1)  

 

Fazit dieses Mal bereits vor dem Spiel: Man blieb auf der einen Seite zwar im zweiten Spiel in Folge ungeschlagen, konnte aber auf der anderen Seite immer noch keinen Sieg verbuchen, der uns den Anschluss an das breite Mittelfeld ermöglicht hätte. So dümpeln wir mit drei Punkten immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz herum.


Unser heutiger Gegner präsentierte sich lauf- und spielstark und hatte bereits nach fünf Minuten die erste Chance durch ihre Sturmspitze, die das Spielgerät, wie kurz später nach einem schnellen Konter Wandas auf unserer Seite, nur knapp neben das Tor setzte.

 

Das Spiel lief indes mit hohem Tempo weiter, wobei sich Eichelhardt vor allem in läuferischer Sicht überlegen zeigte. Unserem Spiel merkte man deutlich die zuletzt mangelhafte Trainingsbeteiligung – aus welchem Grund auch immer dies momentan so ist – an. Wir waren immer einen Schritt oder einen Gedanken zu langsam.

 

So auch bei der Führung der Gäste in der 35. Minute, als wir einen Pass aus dem Mittelfeld in die Sturmspitze nicht verhindern konnten, die gegnerische Stürmerin allein auf unser Gehäuse zulief und Yvette im Tor keine Chance ließ.

 

Dass wir in der Lage sind, ebenfalls solche Feinheiten zu präsentieren, wenn wir nicht gestört werden, zeigte Desi und Kim in der gleichen Weise beim Ausgleich in der 40. Minute. Kim als B-Juniorin konnte sich somit bereits in ihrem sechsten Spiel bei den Damen mit ihrem ersten Treffer in der Torschützenliste verewigen.

 

Konnte man das Halbzeitergebnis von 1:1 noch als einigermaßen gerecht bezeichnen, sollte sich der Punktgewinn zum Ende der Partie für uns als äußerst glücklich herausstellen. Zwar wurde in der Halbzeitpause nochmals das engere Zusammenwirken von Angriff, Mittelfeld und Abwehr angesprochen, doch wirkten wir gerade im Spiel gegen unser Tor bei weitem nicht so sicher und laufstark wie noch eine Woche zuvor in Rengsdorf.

 

Die erneute Führung der Gäste ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Wieder tauchte eine Gästespielerin allein vor Yvette auf und vollstreckte in der 53. Minute zum 1:2.

 

So einfach wollten wir uns dann doch nicht geschlagen geben. Petra wechselte für Yvette ins Tor, Yvette rückte in die Sturmspitze. Einen schon verloren geglaubten Ball spitzelte Yvette dann in der 60. Minute im gegnerischen Strafraum zu Desi, die im zweiten Anlauf die Torhüterin überlupfen konnte. Kurze Zeit später kam noch Lisa Bohner ins Spiel und komplettierte neben Desi unser Sturmtrio. Wir wollten heute unbedingt den Dreier.

 

Im Nachhinein stellte sich dieses Umstellen jedoch als Harakiri-Fußball heraus, bei dem uns mehr als einmal das Glück Pate stand. Eichelhardt scheiterte immer wieder am eigenen Unvermögen, meist aber am letzten Einsatz unserer beiden Elitekämpferinnen Lisa Facklam und Jojo. Großartig, was beide heute wieder ablieferten. Rückgrat zeigte aber auch das gesamte Team, das nach zweimaligem Rückstand und „auf den Felgen laufend“ nie aufgab.

 

Es spielten: Yvette Fox, Petra Schmelzer, Angie Vollmuth, Lenny Schreiner, Wanda Walkowiak, Jojo Klein, Lisa Facklam, Leslie Facklam, Annika Heymann, Kathy Hewel, Desi Reintgen, sowie die B-Juniorinnen Carla Schmidt, Kim Fuhr und Lisa Bohner. 

Angie lieferte über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel

Sonntag, 26. Oktober 2014

 

SG Rengsdorf   -   FSG Osterspai                                1 : 1   (1 : 0)  

 

Noch nie konnte unsere FSG auf dem Kunstrasen der SG Rengsdorf auch nur einen Blumentopf gewinnen. Was sollte das erst nach der desolaten Vorstellung letzte Woche gegen den Tabellenletzten Alpenrod geben?


Aber bereits vor dem Spiel in der Kabine konnte man heute bei allen Spielerinnen eine erfrischende Lockerheit und Zuversicht erkennen, und das, obwohl der Trainer die Mannschaft auf einigen Positionen umstellte. So fand sich Yvette im Tor und Angie in der Anfangsformation als rechter Verteidiger wieder. Desi rückte aus dem Sturm in die zentrale Abwehrposition, Kathy und Leslie bildeten für sie überraschend unser Sturmduo. Beide sollten bereits in der gegnerischen Hälfte das Aufbauspiel stören.


Darüber hinaus verzichteten wir erstmals auf Sonderbewachung einer gegnerischen Spielerin. Unser Spiel sollte variabel aufgestellt sein, eine für die andere in die Bresche springen. Wenn man nun das Endresultat oben sieht, könnte man denken: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Aber hier waren keine Eichhörnchen am Werk, es standen Wölfe auf dem Platz – und das in einem absolut organisierten FSG-Rudel!


Dies war bei einem solchen Gegner auch nötig. Warum die SG Rengsdorf den drittletzten Tabellenplatz ziert, bleibt auch nach der heutigen Begegnung für alle ein Rätsel. Die Heimelf legte auf jeden Fall los wie die Feuerwehr und brannte in der Offensive ein Feuerwerk ab – aber: unsere Abwehr stand felsenfest und die Angriffe fanden zunächst spätestens bei unserer umsichtigen Torhüterin ihren Meister.


Nur ein einziges Mal schlüpfte eine Rengsdorferin durch unsere Maschen – und schon stand es in der 20. Spielminute 1:0. Aber dies sollte heute die Ausnahme gewesen sein. Natürlich gab es für die Heimmannschaft weitere Ansätze von Chancen – aber die wurden durch eigenes großartiges Stellungsspiel und den nötigen Einsatz allesamt vereitelt.


Das erste Mal blitzte direkt nach dem Führungstreffer Gefahr für das Tor der Heimmannschaft auf, als nämlich Desi mit unserer Mittelfeldstrategin Claudia die Position tauschte. Während wir jetzt mit Desi, Leslie und Kathy das Spielgeschehen etwas nach vorne verlagern konnten, organisierte fortan Claudia mit aller Routine die Abwehr. Nach kurzer Zeit fanden wir aber zur alten Formation zurück.


Kurzzeitig spielten wir in der zweiten Halbzeit mit der Anfangsaufstellung. Dann jedoch begann die Zeit der „Welpen“, die sich als ältester Jahrgang der B-Jugend nahtlos in unser heute hungriges Rudel einfügten: Nach 54 Minuten wurde Kim in der Sturmmitte eingewechselt, in der 59. Lisa Bohner auf Rechtsaußen. Warum auf Rechtsaußen? Weil ab der 65. Minute Desi auf der linken Sturmseite zu wirbeln begann.


Rengsdorf zeigte sich überrascht und kam für kurze Zeit vollkommen aus dem Tritt. Unnachahmlich das Ausgleichstor von Desi in der 73. Minute, als sie auf engstem Raum am 16er die Lücke zum Torschuss zwischen drei Gegnerinnen fand. Nur drei Minuten später setzte sie sich auf der linken Seite durch und passte scharf nach innen. Mit größtem Einsatz konnte Rengsdorf den zweimal von Denise und Kim Richtung Tor beförderten Ball von der Torlinie kratzen. Auch durch zwei anschließende Eckbälle kamen wir einem Torerfolg gefährlich nahe.


In der 73. Minute musste die nur für den Notfall mitgefahrene dritte B-Juniorin und noch von Krankheit geschwächte Carla für Lisa Facklam einspringen. Sie kämpfte sich mit Magenkrämpfen auf der ungewohnten Verteidigerposition bis zum Schluss durch.


Während der Rengsdorfer Trainer seine Elf immer wieder vor der Gefahr eines erneuten schnellen Gegenstoßes unseres Sturmtrios warnte, setzten seine Damen dessen ungeachtet und mit frischen Einwechselspielerinnen ihr Angriffsspiel fort. Doch aufgrund unseres variablen Spiels konnten sie nicht noch ein zweites Mal den finalen Pass an die Frau bringen. Rengsdorf scheiterte bis zum Schluss an unserer Gummiwand.


Es glänzten heute für unsere Farben: Yvette Fox, Desi Reintgen, Lenny Schreiner, Angie Vollmuth, Lisa Facklam, Jojo Klein, Wanda Walkowiak, Claudia Lauer, Denise Dupont, Kathy Hewel, Leslie Facklam, Lisa Bohner, Kim Fuhr und Carla Schmidt.

Heute die Einzige, die überzeugte - Lisa Facklam

Sonntag, 19. Oktober 2014

 

FSG Osterspai   -   SG Alpenrod                                      2 : 0   (2 : 2)  

 

Am heutigen Tag hatte man die große Möglichkeit, sich mit 3 Punkten von unserem heutigen Gegner und dem Tabellenende abzusetzen.


Man agierte von Beginn an ängstlich und ohne jeglichen Plan. Selbst die als glücklich zu bezeichnende 2:0-Führung durch Claudia Lauer brachte keinerlei Sicherheit. Kein Vergleich zum Spiel in der Vorwoche. Alpenrod hingegen kämpfte ohne Unterlaß ums Überleben und erreichte den hochverdienten Ausgleich.  

Unsere derzeit Trainingsfreudigste: Lenny Schreiner

Sonntag, 12. Oktober 2014

 

FSG Osterspai   -   SG Elkenroth                                     1 : 2   (1 : 1)  

 

Elkenroths Trainer Horst Wiederstein war über 90 Minuten an der Seitenlinie fassungslos. Immer wieder schüttelte er den Kopf – er kannte seine Mannschaft nicht wieder. Dass dies zum größten Teil an der vorbildlichen Umsetzung der festgelegten Marschroute der Heimmannschaft lag, kam ihm nicht in den Sinn.

 

Und das, obwohl wir bereits in der siebten Minute nach einem Zusammenstoß Petra aus dem Tor nehmen mussten und so Yvette nach über einem Jahr ungeplant zwischen die Pfosten zurückkehrte. Denise übernahm jetzt deren Part im Zentrum der Abwehr. Lisa Bohner kam als dritte B-Jugendliche für unser Team ins Spiel und übernahm wiederum Denises Rolle im Mittelfeld.

 

Wie aufmerksam die FSGlerinnen vor dem Spiel in der Kabine waren und nicht nur ihre eigene Aufgabe, sondern die Strategie für das gesamte Team verfolgt hatten, erkannte man daran, dass diese schon zu Beginn des Spiels gravierenden Umstellungen vorbildlich von der gesamten Mannschaft weggesteckt wurden.

 

Zunächst waren die Spielanteile und Torchancen noch gleichmäßig verteilt. Einer nicht verwerteten Großchance Elkenroths folgte ein Pfostentreffer Desis. Das Geschehen spielte sich anschließend meist im Mittelfeld ab, da beide Abwehrreihen sich auf ihre Gegner eingestellt hatten und sicher standen. Aus heiterem Himmel fiel dann aus einer unübersichtlich und harmlos wirkenden Aktion das 0:1 für die Gäste.

 

Für unsere Damen das Zeichen, ein Schippchen drauf zu legen. Der Angriffsdruck wurde verstärkt, immer mehr Zweikämpfe direkt vor der Abwehr und im Mittelfeld gewonnen. Eine wunderschöne Spielstafette schloss Desi dann zum verdienten 1:1 ab.

 

In der Folge brachten wir mehrmals die Abwehr der Westerwälderinnen in Nöte, spielten unseren Angriff jedoch jeweils nicht konsequent zu Ende. Das einzige wirkliche Manko an diesem Tag.

 

In der zweiten Halbzeit wollten wir eine bei den Gästen ausgemachte Schwachstelle mit einem Positionswechsel nutzen. Die Taktik ging zwar spielerisch auf, Elkenroth hatte infolge keine weiteren Torschüsse mehr, während die FSG einen weiteren Pfostentreffer und drei knapp am Tor vorbeirauschende Schüsse verzeichneten. Allerdings fehlte für unser Team der zählbare Torerfolg.

 

Dann jedoch stellte die vom FFC Montabaur nach Elkenroth zurückgekehrte Lisa Hammer mit einer Einzelleistung und dem Treffer zum 1:2 den Spielverlauf auf den Kopf. Aber zu keiner Zeit gaben die Blau-Schwarzen auf. Zwei Eckbälle und ein in letzter Sekunde abgeblockter Torschuss brachten noch einmal den Vorsprung der Gäste ins wackeln. Der hochverdiente Ausgleich fiel indessen nicht mehr, der große Aufwand der Kombinierten wurde wieder einmal nicht belohnt.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Feli Storck, Yvette Fox, Lenny Schreiner, Lisa Facklam, Jojo Klein, Annika Heymann, Denise Dupont. Desi Reintgen, Sabine Schlaadt und die drei (noch) B-Juniorinnen Lisa Bohner, Kim Fuhr und Carla Schmidt.

Wieder eine sehr gute Leistung von Jojo

Sonntag, 28. September 2014

 

SV Wienau  -   FSG Osterspai                                          3 : 1   (1 : 1)  

 

Das letzte Zusammentreffen endete für unsere Mannschaft recht peinlich 8:1 für unseren Gegner. Es ging darum, diese Scharte vergessen zu machen und nach Möglichkeit zu punkten. Voraussetzung hierfür war, den sehr starken Sturm Wienaus in den Griff zu bekommen.

 

Immer noch ersatzgeschwächt, übernahmen wir nach Anpfiff der Partie – zur Überraschung unseres Gegners –sofort das Kommando auf dem Platz. Die Kugel lief vorbildlich durch die eigenen Reihen, die Gliederung der Mannschaftsteile auf dem Platz war geordnet. Bereits in der 7. Minute luchste Desi der gegnerischen Torhüterin den Ball ab, flankte aus der Drehung vom Rande des 16-Meter-Raumes nach innen, wo Denise zwischen drei Gegenspielerinnen die Übersicht behielt und per Kopf zum 0:1 vollstreckte – ein Traumtor. Dementsprechend groß war der Jubel.

 

Man behielt weiterhin die Oberhand. Nicht zuletzt daher, weil Feli und auch Lisa Facklam die beiden gefährlichen Stürmerinnen des Gastgebers eliminiereten, und das mit einer großartigen Leistung über das ganze Spiel hinweg.

 

Aber warum konnte die Begegnung dann kippen? Zunächst setzten wir unser überlegenes Spiel fort, nahmen Wienau komplett aus der Partie. In der 25. Minute aber kam sie doch. Eigentlich wollte sie Wienaus Trainer schonen: Vanessa Redekopp, mit 30 Saisontreffern in der letzten Saison zweitbeste Angreiferin der Bezirksliga Ost.

 

Wie schon geschrieben, hatten wir ihre beiden Kolleginnen zu 100 % im Griff. Natürlich wollten wir auch die Kreise Vanessas einengen. Dies gelang uns ganze 11 Minuten. Mit einem unwiderstehlichen Antritt zog sie los und vollstreckte in der 36. Minute zum 1:1 eiskalt. Unser Spiel wurde zusehens gehemmter, der Faden ging schließlich komplett verloren. Das Spiel aus der Abwehr heraus fand eigentlich nicht mehr statt, es wurde nur noch gebolzt - und das noch überhastet.

 

Nach Beruhigung in der Pause sollte sich das zunächst etwas ändern. Wir bekamen wieder Ruhe ins Spiel. Dennoch wirkten unsere Akteurinnen ängstlich wie die Maus vor der Schlange. Aus einer Freistoßflanke heraus erzielte dann wiederum Vanessa für den Gastgeber aus sehr stark abseitsverdächtiger Position in der 58. Minute das 2:1.

 

Wir steckten nicht auf. Kurz später hatte Desi nach Vorarbeit von Lisa Bohner die Möglichkeit zum Ausgleich. Auch durch Leslie, die krankheitsbedingt erst in der 73. Minute ins Spiel eingriff, wäre bereits zwei Minuten später den Ausgleich möglich gewesen. Im Moment scheinen diese hochprozentigen Möglichkeiten aber reine Nervensache zu sein. Wenn man in der Tabelle hinten steht gelingen solche Sachen einfach nicht. Auf der Gegenseite waren Nerven für Vanessa kein Problem. Mit einem Supertor baute sie in der 76. Minute die Führung weiter aus.

 

Unsere Mannschaft steckte den Kopf nicht in den Sand. Mit etwas mehr Glück und weniger überhastet wäre gegen einen jetzt kräftemäßig nachlassenden Gegner der Ausgleich immer noch möglich gewesen. Aber es sollte einfach nicht sein!

 

Es spielten: Janine und Denise Dupont, Lisa und Leslie Facklam, Petra Schmelzer, Feli Storck, Yvette Fox, Angie Vollmuth, Lenny Schreiner, Carla Schmidt, Annika Heymann, Jojo Klein, Lisa Bohner, Kim Fuhr und Desi Reintgen. 

Felis Verletzung war gottseidank doch nicht so schlimm

Sonntag, 14. September 2014

 

TuS Rodenbach  -   FSG Osterspai                                  5 : 1   (1 : 1) 

 

Zweites Saisonspiel – zweites Spiel gegen einen Absteiger aus der Rheinlandliga. Rodenbach war der erwartet schwere Brocken. Mit einer vollkommen anderen Einstellung wie noch vor einer Woche gegen den TuS Ahrbach, nämlich diesmal konsequent und zweikampfstark, ging unsere Mannschaft von Anfang zu Werke.

 

Zwar sah man sich früh in die eigene Hälfte gedrängt, merkte, dass Rodenbach an den 8:3-Erfolg in Elkenroth anknüpfen wollte, gab aber keinen Meter Boden kampflos verloren. In der Rückwärtsbewegung arbeitete die Mannschaft beispielhaft, wenn es da nicht so etwas wie Eckbälle gäbe. Diese schienen eine Spezialität des Gastgebers zu sein – aber mit Geschick und manchmal das Quäntchen Glück fiel über die gesamte Spieldauer kein Treffer aus einer dieser Standartsituationen.

 

In der 15. Minute entwischte dann doch einmal eine Rodenbacherin und erzielte mit einem Gewaltschuss aus 14 Metern die 1:0-Führung für ihre Farben.

 

Es war früh zu erkennen, dass Mittelfeld und Angriff das Paradestück der Heimmannschaft darstellte, die Abwehr aber manchmal unsicher wirkte. Dies blieb auch unseren Spielerinnen nicht verborgen. Gelegentlich fehlte nur der genaue, finale Pass in die Spitze, um selbst eventuell erfolgreich abschließen zu können. Diese Möglichkeit ergab sich dann doch in der 35. Minute, als Desi unter Mithilfe der gegnerischen Torhüterin den Ausgleich besorgte.

 

Kurze Zeit später sollte spielentscheidendes geschehen. Zuerst versemmelte Rodenbach einen umstrittenen Foulelfmeter, bei dem sich Yvette eine gelbe Karte einfing. Dann verbat sich der Schiedsrichter nach einem „Abseitsruf“ an der Seitenlinie jeglichen weiteren Kommentar des Trainers. Bei Zuwiderhandlung in irgendeiner Form war unweigerlich ein Platzverweis des Trainers angesagt.

 

Mit einem tapfer erkämpften 1:1 wechselte man die Seiten.

 

Ohne Hilfe „von außen“, der vorbelasteten Yvette, einem weiteren fragwürdigen aber diesmal verwandelten Elfmeter nahm das Übel dann seinen Lauf, obwohl man beim Stand von 2:1 noch einmal die Chance zum Ausgleich hatte. Leider konnte diese Gelegenheit von Desi nicht genutzt werden.

 

Die FSG zwang das Team aus Rodenbach an seine Grenzen zu gehen. Eine sich bis zum Schluss tapfer wehrende Einheit geriet dann aber mehr und mehr unter Druck und musste innerhalb von 14 Minuten drei weitere Treffer hinnehmen. Kurz vor Ende der Partie bekam dann bei einem Zweikampf Feli was ab. Sie wurde mit Verdacht auf Mittelfußbruch (der sich gottseidank als schwerste Prellung herausstellte) zunächst mit dem Krankenwagen ins Elisabethkrankenhaus Neuwied gebracht.

 

Letztendlich siegte Rodenbach verdient, es gab keinerlei Schwierigkeiten zwischen beiden Teams – es war ein kampfbetontes schnelles Bezirksliga-Spiel zwischen zwei Damenmannschaften, die alles gaben jedoch ohne Passkontrolle, ohne Aushändigung, ganz zu schweigen unterschreiben eines Spielberichtes, ohne Eintrag der Verletzung und zu guter Letzt ohne jegliche Nachspielzeit – aber es war Ruhe an der Seitenauslinie!

 

Ein kleines Sonderlob den beiden „Noch-B-Jugendlichen“ ältesten Jahrgangs, Carla Schmidt und Kim Fuhr, die sich in dieser Begegnung glänzend verkauften.

 

Es spielten: Janine Dupont, Denise Dupont, Lisa Facklam, Leslie Facklam, Yvette Fox, Feli Stork, Lenny Schreiner, Jojo Klein, Annika Heymann, Angie Vollmuth, Carla Schmidt, Saskia Kolmer, Janina Theis, Kim Fuhr und Desi Reintgen.

Denise überzeugte läuferisch und kämpferisch

Sonntag, 07. September 2014

 

FSG Osterspai   -   TuS Ahrbach                                      0 : 3   (0 : 2) 

 

„Solche Spiele haben wir auch schon gedreht und noch gewonnen!“

 

Da war es nun – das erste Meisterschaftsspiel der Saison! Und gleich gegen einen Absteiger aus der Rheinlandliga. Im Vorjahr schlugen wir diesen Gegner im eigenen Aufwärtstrend mit einer tollen Leistung im Rheinlandpokal und warfen ihn aus dem Wettbewerb.

 

Heute standen die Vorzeichen etwas anders. Die Vorbereitung lief zäh – die fehlende Motivation und Einsatzbereitschaft aber auch Verletzungen warfen das Team im Leistungsvermögen immer wieder zurück. Die beiden Vorbereitungsspiele ließen schon Schlimmes erahnen.

 

Das Ärgerliche am Ausgang des heutigen Spiels war, dass dieser Gegner mit etwas mehr Einsatzfreude zu schlagen gewesen wäre. Natürlich war der TuS in der Spielanlage reifer und brachte dies auch auf den Platz. Das lag allein schon am Fehlen unserer Mittelfeldstrategen Claudia, Nina und Svenja. Aber dass der Absteiger diesen Sieg nicht unbedingt erwartet hatte, zeigte allein schon die unbändige Freude der Gästespielerinnen nach dem Abpfiff.

 

Die Partie begann ausgeglichen, aber – wie gesagt - mit mehr Spielanteilen für den TuS Ahrbach. Die Chance zur Führung indessen besaßen die Einheimischen. Aus spitzem Winkel war der Torschuss nach einer sehenswerten Einzelleistung jedoch keine Überraschung für die Gästekeeperin, die letztendlich Garant für den späteren Erfolg Ihres Teams sein sollte.

 

Das soll jetzt nicht heißen, dass wir einen Punkt verdient gehabt hätten, aber aufgrund der Anzahl der hochprozentigen Torchancen wäre ein besseres Ergebnis durchaus „drin“ gewesen. Und was ein Treffer zur richtigen Zeit ausmacht, weiß jeder Fußballer.

 

Nach dem 0:1 in der 17. Minute, das durch eine Einzelleistung für den TuS eigentlich aus heiterem Himmel fiel, parierte sie nach einem von uns herrlich vorgetragenen Angriff gleich zweimal hintereinander glänzend und sicherte ihrem Team weiterhin die Führung. Kurze Zeit später behielt sie bei einem Gewühl im Strafraum wiederum die Übersicht und verhinderte erneut den Ausgleich.

 

Unser größter Fehler während der gesamten Begegnung, bereits abgewehrten Bällen nicht energisch genug nachzugehen, bescherte dem TuS dann die bereits oben geschilderte Feldüberlegenheit. Wir ließen unserem Gegner einfach viel zu viel Raum, den Ahrbach abgezockt ausnutzte. Das 0:2 war demnach nicht zu verteidigen. Die Sturmspitze der Gäste nahm am Rand des Strafraumes das Spielgerät an und hämmerte es aus der Drehung in der 41. Minute unter die Torlatte.

 

Anfang der zweiten Hälfte bekamen wir die dritte hochkarätige Gelegenheit, noch einmal ins Spiel zurück zu finden. Wieder machte die Gästekeeperin alle Hoffnungen mit einer Glanzparade zunichte. Der Rheinlandliga-Absteiger ließ mit ihrer größeren Erfahrung jetzt den Ball gekonnt durch die Reihen laufen und spulte die Spielzeit ab.

 

Das wiederum vollkommen unnötige 0:3 in der 81. Minute verdeutlichte, daß unsere Mannschaft heute einfach nicht zwingend genug agierte. Eine Doppelchance in der 89. Minute verhinderte dann nochmals die großartige Torsteherin der Gäste, womit uns selbst der Ehrentreffer versagt blieb.

 

Es spielten: Petra Schmelzer, Feli Stork, Yvette Fox, Lenny Schreiner, Lisa Facklam, Leslie Facklam, Annika Heymann, Denise Dupont, Kathy Hewel, Desi Reintgen, Lisa Bohner, Kim Fuhr, Janina Theis, Angie Vollmuth und Veronika Meiber.